Zu Beginn erläuterte sie die Unterschiede zwischen Erziehungs-, Erhaltungs- und Verjüngungsschnitt. Es wurde auf die stabile Kronenstruktur und die Saftwaage eingegangen. Ein fachgerechter Schnitt steigert den Ertrag und auch die Gesundheit und Langlebigkeit der Obstbäume wird fördert. Im anschließenden Praxisteil durften die fünf Freiwilligen selbst zur Schere greifen. Unter Anleitung entfernten sie Wasserschosse, sich kreuzende Äste und abgestorbenes Holz. Neben dem handwerklichen Können spielte auch der Naturschutzgedanke eine wichtige Rolle. Eine Streuobstwiesen bietet wertvolle Lebensräume für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Durch regelmäßige Pflege ist ein wichtiger Beitrag zum Erhalt der Kulturlandschaft gegeben. Die Ehrenamtlichen zeigen Interesse und eine gute Stimmung unterstreicht den erfolgreichen Tag. Alle 45 Obstbäume wurden geschnitten. So können in Zukunft Kirschen, Mirabellen, Äpfel und Walnüsse geerntet werden.