Am nächsten Tag konnten wir erste Klettermeter sammeln, wurden allerdings nachmittags vom Regen zurück in unsere Ferienwohnung getrieben. An den folgenden Tagen hatten wir dann hervorragendes Wetter und T-Shirt-Temperaturen in den Südwänden. Manikia bietet eine große Auswahl an Sektoren, von überhängender Sinterkletterei bis hin zu Platten ist alles dabei. Die Schwierigkeit liegt zwischen dem 6. und 8. Grad, damit war für alle etwas dabei. An Silvester zwang uns das Wetter erneut zu einem Pausentag, der fleißig zur Prüfungsvorbereitung genutzt wurde.
Um auch etwas anderes als Fels zu sehen, sind wir an Neujahr nach Athen gefahren. Dort wurden bei eisigen Temperaturen die Touri-Attraktionen abgeklappert und Postkarten gekauft. Anschließend hatten wir noch zwei Klettertage. An diesen hat sich jedoch der Temperatursturz von Silvester bemerkbar gemacht und wir mussten einmal sogar durch stellenweisen wadenhohen Schnee zum Fels zusteigen. Die Rückfahrt war mit einem Schneesturm in Serbien und Kroatien noch ein kleines Abenteuer für sich, aber nach 28 Stunden sind wir wieder sicher in Wangen angekommen.