Yoga und Wandern in der Bernina | © Teilnehmer DAV Wangen

Berge, Wandern und Yoga in der Südschweiz rund um das Val da Camp

05.07.2026

Wir, 12 Frauen und unser Guide Rainer Willibald und unsere „Yogafee“ Brigtte Dorn, starten am Sonntagmorgen um 8 Uhr mit 3 Autos Richtung Chur, steigen in Reichenau-Tamins in die Rhätische Bahn, Weltkulturerbe der Unesco, genießen die schönen Ausblicke und steigen um 13.45 Uhr in Cavaglia aus. 

Wir steigen durch wunderschöne Lärchenwälder und Blumenwiesen zur Saoseo Hütte im Val da Camp auf. Nach dem Abendessen starteten wir die erste Yogaeinheit auf einer schönen Waldlichtung.

Am nächsten Morgen wanderten wir an zauberhaften Seen vorbei mit schönem Ausblick auf den Piz Palü. Am Ufer eines Sees praktizierten wir wieder eine Yogaeinheit. Danach starteten wir den schweißtreibenden Aufstieg durch alpines Gelände zum Passo di Sach, 2746 m. Der  Abstieg erfolgte auf italienischer Seite durch das Valle di Sacco nach Malghera 1960 m, ein kleiner Weiler mit einer großen Kirche, einigen Steinhäusern und einem hervorragenden Rifugio. Das Rifugio Malghera war ein Volltreffer, ganz herzliche Menschen, super Essen, super Stimmung, sogar ein Yogaraum und ausreichend Vino Rosso. Bella Italia und Dolce Vita mitten in den Bergen!

Am Dienstagmorgen starteten wir bei strahlendem Sonnenschein zum Passo di Malghera, 2543 m. Vor der Passüberschreitung praktizierten wir nochmals Yoga an einem schönen See.

Der Abstieg erfolgte wieder auf der Schweizer Seite nach San Romerio. Ein ganz besonderer Platz mit sehr freundlichen Wirtsleuten und sehr guter regionaler Küche.

Am Mittwochmorgen starteten wir den Abstieg und wanderten einem See entlang nach Poschiavo und fuhren im Zug wieder nach Hause.

Wir waren uns alle einig, dass wir einmalige, wunderschöne, gemeinsam Tage erlebt haben in einer stillen Ecke in der Grenzregion Schweiz und Italien und danken den beiden Leitern für die tolle Zeit!

Auch die Kombination von Bergwandern und Yoga fanden alle Teilnehmerinnen ein sehr gelungene Kombination und alle wünschen sich eine Fortsetzung!

Der Bericht wurde von der gesamten Gruppe verfasst auf der Alpe San Romerio