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Skitourenwochenende Bivio

29.03-30.03.2014

Recht früh ist es, als am Samstag morgen gegen 6Uhr die Abfahrt in Wangen ansteht. Aber der jetzt schon wolkenfreie Himmel entschädigt für das frühe Aufstehen. Nach gut 2h Fahrt sind wir bereits an unserem Ziel für dieses Wochenende angelangt: Bivio, am Fuße des Julierpasses gelegen bietet eine schier endlose Fülle an Skitouren. Nachdem wir kurz unsere Sachen im Hotel verstaut haben, geht es los zur ersten Tour

 

Samstag – Piz Campagnung (2826m)

Wir fahren von Bivio die Passstraße bis zum Hospiz und merken schnell, dass auch andere die Idee hatten das wundervolle Wetter und den Neuschnee der letzten Woche auszunützen denn die Parkplätze sind eng. Wir quetschen uns dazwischen und packen unsere Sachen. Nach kurzem LVS- und Materialcheck beginnen wir unseren Aufstieg nach Norden über die sanften Hänge des Val d’Agnel bis wir an den Fuß des Piz Campagnung gelangen. Die letzten Höhenmeter geht es etwas steiler bis zum Gipfel (2826m). Von hier leider etwas verfahren südwestseitig in eine Mulde wo wir in der Sonne die Pause genießen können. Statt direkt abzufahren, hat sich Hubert Weber eine tolle Alternative ausgedacht: Wir steigen nochmals knapp 100hm auf und gelangen auf einen unbenannten Gipfel. Statt von hier die „normale“ Abfahrt ins Val Natons zu wählen fahren wir in einen Sattel ab von wo wir in eine sehr steile Rinne (ca. 40°) queren und diese bei gutem griffigen Schnee durchfahren – unten öffnet sie sich und wir haben einen riesigen unzerfahrenen Pulverhang vor uns. Ab hier gibt es Tourengenuss pur und wir fahren über traumhafte offene Hänge bei erstaunlich pulvrigem Schnee nach Marmorera ab. Bei diesem Wetter ein einziger Genuss.

An der Straße angelangt nimmt uns netterweise jemand mit – so dass wir die Autos am Julierpass abholen und zum Hotel zurück können. Nach einer kurzen Siesta, die mit Sauna oder einer gemütlichen Runde auf der Sonnenterasse des Hotels gefüllt wurde gibt es ein sehr gutes Abendessen, so dass wir den wunderschönen Tag auch würdig ausklingen lassen können.

Sonntag – Piz d’Emmat Dadaint (2927m) und Grevesalvas (2932m)

Die Umstellung auf die Sommerzeit kostet uns zwar eine Stunde Schlaf, aber wir stehen trotzdem zeitig auf, denn die Tour am Sonntag wird etwas länger als am Vortag. Nach dem ausgiebigen Frühstück geht es bei absolutem Traumwetter wieder an den Julierpass. Statt wie gestern Richtung Norden halten wir uns diesmal in Richtung Süden und steigen in das sanfte Tal unterhalb des Piz d’Emmat Dadaint auf. Pünktlich zum etwas steileren Gipfelanstieg gelangen wir in die Sonne und kommen frühzeitig auf dem Gipfel an. Hier können wir bei Windstille einen traumhaften Blick genießen. Wir schnallen bald wieder an und fahren über gerade aufgefirnte Hänge nach Süden ab. Nach ca. 400hm heißt es wieder anfellen, denn wir wollen ja noch auf den Piz Grevesalvas. Südwestlich steigen wir in der mittlerweile prallen Mittagshitze nochmals ca. 450hm auf – diese zehren jedoch, da die Sonne wirklich unbarmherzig auf uns niederbrennt und verleiten den ein oder anderen dazu sich seiner Hose oder des Shirts zu entledigen. Wir schaffen dann aber doch geschlossen den Aufstieg auf den Gipfel (2932m) und können erneut ein traumhaftes Panorama genießen. Für die Abfahrt hat sich Hubert wieder ein Schmankerl rausgesucht. Von einem Sattel unterhalb des Gipfels fahren wir nordseitig in eine sehr steile Flanke – auch hier ist der Schnee trotz der warmen Temperaturen noch erstaunlich gut. Unten angekommen gilt es nur noch zu genießen – mal in feinem Pulver, mal eher auf Firn gelangen wir über immer flacher werdende Hänge wieder nach Bivio. Bei einem kalten Bier und einer Tasse Kaffee lassen wir das traumhafte Wochenende nochmals Revue passieren.

Danke an Hubert Weber für die super Routen-Auswahl und kurzzeitige Improvisation für noch besseren Abfahrtsgenuss.