Rheinwaldhorn 3402 – höchster Gipfel der Tessiner Berge

Endlich....., der Bergsommer ist da, ein stabiles Hoch war prognostiziert.

Am Samstag den 13.07.13 starteten 6 Teilnehmer unter der Führung von Hubert Weber  und Andreas Maurus nach Hinterrhein.

 

Dank super Organisation, Bestechungskuchen ( Helga) und Most (Hubert) wurden wir von zwei Militärjeeps abgeholt. Uns blieb eine gute Stunde Fußmarsch auf staubigem Feldweg innerhalb des Schießgeländes der Schweizer Armee erspart.

Der Weg entlang des jungen Rheins war abwechslungsreich, häufig gesichert durch  Drahtseile entlang von Felsabbrüchen, ständig ging es  bergauf und bergab ohne wirklichen Gewinn an Höhe - zunächst.

Im letzten Drittel des Weges, während der noch schmale Rhein immer wilder wurde ging es durch Schafherden steil voran.

Nach ca. 2 1/2 Stunden und 700 Hm standen wir vor der Zapporthütte, begrüßt durch mehrere bellende "Bewacher".

Die Zapporthütte(2276) liegt wunderschön auf einem kleinen Vorsprung, Wasser zum Waschen aus dem Brunnen vor der Haustüre, Licht aus der Solarzelle.

Anstelle des sonst üblichen Gedränges haben wir Platz in Hülle und Fülle...von Hektik keine Spur. Die Hüttenwartfamilie empfing uns freundlich, wir genossen ein nahrhaftes Abendessen mit leckerem Pizzocheri und Gemüsesuppe.

 

"Weckruf" um 4.30 Uhr, nach dem Frühstück ging es um 5.00 Uhr los.

Es ist immer wieder von Neuem faszinierend  einen Tag anbrechen zu sehen.

Geröll, Blockfelsen und Schneefelder, unser Weg zum Ursprungs des Rheins, eine kurze Rast und weiter ging es durch wegloses Gelände zur Läntalücke.

Danach über den mittlerweile aperen Nordgrat durch Blockgelände zum Gletscher, dort angelangt bildeten wir 2 Seilschaften.

Nun ging’s in einer knappen Stunde zum Gipfel!! Was für ein atemberaubendes Panorama!!!

Bei wolkenlosem Himmel, das Bekannte:"wie heisst der Berg da hinten? " "welcher?"

"dieser"! " das ist der.....begann...

Abwärts velief der Weg fast ebenso, Hubert wählte eine kürzere Variante durch den steilen Osthang,  kein Problem  bei besten Verhältnissen im Schneefeld.

Unterdessen  wurde es sehr warm und wir entledigten  uns unserer Zwiebelschichten.

Kurze Pause wieder auf der Zapporthütte, um unseren Energiespeicher zu füllen.

Bergab durch blühende Wiesen und dem rauschenden Rhein waren wir alle froh, die letzten Kilometer wieder mit dem Jeep zu unserem Ausgangspunkt zu kommen. 

 

An dieser Stelle im Namen aller Teilnehmer ein ganz herzliches Dankeschön für die gute Führung der Tour,wir haben uns sicher gefühlt und die beiden Tage genossen!!