Sonnentour in der Bürser Schlucht

Eine geologisch und botanisch sehr ergiebige Sonnentour in der Bürser Schlucht und im Schesatobel Am Samstag, 18.Mai, hatten wir bei der Ausweichtour für den Hohen Ifen (noch zu viel Schnee)riesiges Wetterglück und optimales Bergwetter.

In der Bürser Schlucht entlang des Alvier ist ein geologischer Lehrpfad eingerichtet, der die Entstehungsgeschichte im Zusammenspiel von drei verschiedenen Gletschern, dem Silvretta-, Ill und Schesaplanagletscher, in den letzten 100

000 Jahren zu erklären versucht.  Durch eindrucksvolle Felslabyrinthe, über Brücken und Stege kamen wir nach Bürserberg. Auf dem Weg zum Gaschierakopf bekamen wir einen zweiten Einblick in die Kraft des Wassers im Schesatobel, wo es die inneralpin größte Murfläche gibt. Diese vielen Muren , die in vergangener Zeit dieses Gelände total veränderten, ist auf eine großflächige Rodung zurückzuführen, der fehlende Wald konnte das Wasser nicht mehr speichern und das kleine Bächlein wurde zum reißenden Wildbach. Nach einer Einkehr mit Blick zum Zwölferkopf gings dann auf den zweiten Teil der Bürser Schlucht. Besonders eindrucksvoll waren dabei tiefe Felsspalten, sog.

Schrunden und das Kuhloch, das der Alvierbach früher beim Durchfluss geschaffen hat. Nach 6,5 Stunden inclusive Pausen waren wir mit vielen neuen Eindrücken , unter anderem haben wir auch Maikäfer und Alpensalamander gesehen, wieder am Ausganspunkt in Bürs.