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Lawinenverschüttung !!! – wie kann ich sie vermeiden???

Und wenn’s doch passiert – was kann ich tun ???

Ein erfreulich positives Echo fand die Einladung zum Ausbildungskurs „Winterbergsteigen“ am 3. und 5. Jan. 2013, zu dem der Ausbildungsreferent Dr. Jörg Maurus  eingeladen hatte. unterstützt von den Skitourenleitern Helmut Keller, Florian Haas, Michael Maurus und Hubert Weber.

 

 Zum Theorieabend in der Hägeschmiede fanden sich ca. 40 Personen ein, um sich über die richtige Ausrüstung zu informieren und Verhaltensregeln kennen zu lernen, um den Gefahren des Winterbergsteigens zu begegnen.

Besonders eindrucksvoll wurde im Lehrfilm „Notfall Lawine“ aufgezeigt, dass eine Lawinenverschüttung immer eine lebensbedrohende Situation darstellt und dass dieses Risiko durch geeignete Vorsichtsmaßnahmen minimiert werden kann.

 

Den praktischen Teil am Samstag absolvierten die Teilnehmer dann in Hochlitten  im näheren Umfeld der Schwandhütte (Vereinshütte der Sportgemeinde Niederwangen). Dort hatten die Skitourenführer Hubert Weber, Florian Haas und Michael Maurus schon im Vorfeld Übungsstationen eingerichtet. So wurde auf einem präparierten Lawinenfeld eine Einfach- und Mehrfachverschüttung simuliert und es galt, möglichst schnell die „Verschütteten“ zu finden.

An der zweiten Station sollten die TN das richtige Sondieren mit der Lawinensonde üben und ein Gespür dafür bekommen, was man mit der Sonde „erfühlen“ kann.

An der dritten Station steckte schon eine Lawinensonde im Schnee und es galt, möglichst effektiv und schnell mit der Schaufel zum Sondenkopf –sprich Verschütteten- vorzudringen. Hier zeigte es sich, dass nicht alle Schaufeln den Anforderungen stand hielten, ja sogar durch unsachgemäßen Umgang der Schaufelstiel abgebrochen wurde – fatal, wenn das im Ernstfall passiert!

 

Die vierte Station befasste sich mit der Tourenplanung und der Interpretation des Lawinenlageberichtes. Wichtig war besonders, die Hangsteilheit an den besonders kritischen Stellen der geplanten Tour aus der Karte zu bestimmen. Hierbei wurde deutlich, dass durch eine gute Tourenplanung  schon im Voraus der Lawinengefahr begegnet werden kann.

 

Im Anschluss daran sollte das Erlernte dann auf einer kleinen „Tour“ umgesetzt werden. Nach dem LVS-Check hieß es, eine gleichmäßig geneigte Spuranlage zu finden, zwischendurch die Hangsteilheit mit demSkistocktest zu messen und auch zu erfahren, dass das Zurechtfinden im Gelände und die Einschätzung der Steilheit aufgrund des miserablen Wetters sehr erschwert oder gar unmöglich war.

Gut, dass die TN sich in der warmen Stube der Schwandhütte dann aufwärmen konnten.

 

In der Abschlussbesprechung hob Dr. Jörg Maurus hervor, dass dieser Ausbildungstag nur ein Anstoß sein könne und dass es wichtig sei, sich immer wieder neu damit zu beschäftigen, um mehr Sicherheit und Routine zu bekommen.

Verbunden mit dem Wunsch, dass wir dem Ernstfall hoffentlich nie gegenüber stehen müssen, verabschiedeten sich die Ausbildungsleiter  von den Teilnehmern.