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 Spaltensturz – was tun?

 

Auch in diesem Jahr absolvierten 10 Teilnehmer einen Spaltenbergungskurs, den Hubert Weber und Helmut Keller durchführten.

Schon beim „Trockentraining“ in der Lothar-Weiss-Halle wurde der Ablauf einer Bergung aus einer Gletscherspalte simuliert. Dabei wurde schnell deutlich, dass eine Rettung nur dann Aussicht auf Erfolg verspricht, wenn die einzelnen Schritte so gefestigt werden, bis sie sicher sitzen. Dies erfordert eine intensive Beschäftigung mit der Rettungstechnik, die  immer wieder neu auf allen Positionen der Seilschaft eingeübt werden muss.

 

Am Samstag, 26. März ging es dann ins Gelände. An einer großen Gratwächte vor der Hochhäderichhütte hieß es jetzt, einen Gestürzten mittels Mannschaftszug bzw. Loser Rolle aus der „Gletscherspalte“ zu bergen. Hochmotiviert gingen die Teilnehmer ans Werk – und mussten feststellen, dass allein mit roher Gewalt (sprich Mannschaftszug) der Gestürzte gar nicht geborgen werden kann, wenn die Überwächtung zu groß ist!

Jetzt war die Selbstrettungstechnik gefragt. Mit großem Krafteinsatz arbeiteten sich die „in die Spalte Gestürzten“ immer höher, bis sie endlich in mühevoller Arbeit den Wächtenrand überklettern konnten.

 

Fazit eines Teilnehmers: „Ich hätte nicht gedacht, dass dies so anstrengend ist und dass man sich mit relativ wenig Ausrüstungsmaterial selbst aus einer Spalte befreien kann.“

 

Die Bilder der Fotogalerie geben einen Eindruck des erfolgreichen Ausbildungskurses.