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Gratklettern rund um die Saarbrücker Hütte

Am Samstagmorgen fand sich die 6-köpfige Gruppe zusammen, um in der Silvretta gemeinsam die Grate um die Saarbrücker Hütte zu besteigen.

Mit im Gepäck waren die Mountainbikes, die insbesondere den Hüttenabstieg verkürzten. Gegen 8:30 waren wir am Hüttenparkplatz an der Silvretta Hochalpenstraße oberhalb des Vermuntstausees abfahrbereit. Schweißtreibend ging es mit mehr Schiebe- als Fahrpassagen auf der Fahrstraße zur Hütte (2540 m), wo nach einer ausgiebigen Mittagsrast der Ost-Grat des Kleinlitzners (2783 m) auf dem Programm stand. Im Aufstieg wurden wir von einem neugierigen Steinbock beobachtet, der uns allerdings gewähren ließ. Im Gegensatz zur Hitze in Wangen war es oberhalb von 2500 m recht angenehm und ein stetiger Nordwind sorgte für Abkühlung. Da sich ein nachmittägliches Gewitter ankündigte, wurde nach dem Abstieg über den Klettersteig, auf weitere Klettereien in der Nähe der Hütte verzichtet. Mit dem Nord-West-Grat des Großen Seehorns (3120 m) stand am Sonntag eine lange Tour bevor und so waren wir auch früh im Lager.

Nach einem schnellen Frühstück starteten wir um 6:15 von der Hütte zur Seelücke mit dem alten Zollwachthaus und von dort zum Einstieg oberhalb des Seegletschers. Schnell war der Grat erreicht und es ging im Morgenlicht immer am Grat entlang dem Gipfel entgegen, der gegen Mittag von allen erreicht wurde. Nach einer kurzen Gipfelrast ging es ans Abseilen, zurück auf den Seegletscher und über die Seelücke zurück zur Hütte. Bei schönstem Sonnenschein konnten wir während des Mittagsessens auf der Terrasse den Blick über den von uns bestiegenen Grat schweifen lassen. Die anschließende Abfahrt mit den Mountainbikes zum Parkplatz ersparte uns einige Mühsal und war sicher auch besser für die Knie.

Besonderer Dank gilt den Tourenleitern Rainer Willibald und Florian Schneider, die die Gruppe bestens betreuten und sicher an den Ausgangspunkt zurückbrachten.