+++ Der Buchungsstart verschiebt sich auf den 9. Dezember 2022 18:00 Uhr !

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Skitouren um St. Antönien

Die Schitouren rund um St.Antönien, ursprünglich für das Wochenende 31.1.-1.2. geplant und auf Grund der Lawinenlage auf 14.-15. Februar verschoben, fanden entgegen der Wettervorhersage (wechselhaft) im schönsten Sonnenschein statt. Unser Tourenleiter Rainer Willibald hatte sogar die Möglichkeit, das Wochenende auf drei Tage (Rosenmontag) zu verlängern.

 

Wir fünf TeilnehmerInnen wurden sehr gut von unserem Tourenleiter in alles eingewiesen und geführt. Die Touren waren gut auf unser Können und unsere Kondition abgestimmt und haben wirklich Freude gemacht.

Am Samstag nach der Ankunft in St. Antönien ging unsere erste Tour auf das Hasenflueli 2412m –ein echt schweizerisches Understatement, der Gipfel ist ein imposanter Felsen- . nach kurzer Fahrt ins Gafiertal parkten wir am P11 und stiegen an nicht steilen Nordhängen ca. 950 Hm in mehreren Stufen auf. Wir waren nicht allein, offensichtlich eine beliebte Tour. Der ca 20 m hohe Gipfelfelsen ist nur zu Fuß zu besteigen. Viel Zeit ließen wir uns nicht für die Gipfelrast, denn von Süden näherten sich eine dichte Wolkenwand und Nebel. Beide erreichten uns jedoch nicht und wir fuhren bei guter Sicht und in sehr schönem etwas verfestigtem Pulverschnee ab.

Nach einer Rast in einem Berggasthof stiegen wir dann noch mit unserem Übernachtungsgepäck 270 Hm nach Partnun zum Berghaus Alpenrösli auf 1770m auf.

Die Bewirtung dort war freundlich das Essen gut. Auf besondere Gegenliebe (!?) stieß bei unserer Allgäuergruppe sonntagabend die in der Werbung angekündigte lokale Spezialität „Älplermägrona mit Öpfelmues“. Unser Lager war von Samstag auf Sonntag mit ca. 30 Personen voll besetzt, doch es gab eine ruhige Nacht.

Am Sonntag gingen wir auf die Sulzfluh auf 2817m, insgesamt 1050 Hm. Der Anstieg zunächst über Südhänge, ein kurzes Stück zu Fuß an einer Felsstufe , dann im Gemschtobel, einer Rinne z.t. etwas eisig und bei starkem Südwestfön. Von dort wechselten wir auf die Nordseite (teils pulver, teils verblasen). Trotz sehr schöner Rundumsicht blieben wir wegen des starken Windes wieder nur kurz auf dem Gipfel und fuhren dann den selben Weg wieder ab.

Am Montag führte uns ein längerer Weg vom Alpenrösli nach Westen ins Tal, dann zuerst auf die Rotspitze auf 2517m und, nach ca. 300m Abfahrt, durch eine breites Kar auf den Schollberg auf 2570m. Beide Gipfel wieder windig, aber wir fanden zum Vespern doch eine schöne sonnige Mulde.

Die Abfahrt führte uns Rainer fast durchwegs über Nordhänge in schönem verfestigtem Pulverschnee.