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Skitouren rund um Bivio

vom 01.02.-06.02.2015

  1. Tag, Sonntag 01.02.2015: Mit hohen Erwartungen und großer Vorfreude starteten wir um 7.30 Uhr in Wangen. Nach Bezug unserer Unterkunft im Hotel Grischuna in Bivio stürmten wir bei strahlendem Sonnenschein zum Gipfel des Piz Campagnung. Kurz vor dem Gipfel verdichteten sich schlagartig die Wolken, sodaß es zuerst aussah, als müssten wir entlang der Aufstiegsspur wieder abfahren. Wie von unserem Tourenleiter vorbestellt, lichteten sich die Wolken wieder und wir konntenbei Sonnenschein im Pulverschnee ca. 1000 hm talwärts wedeln. Eine kurze Einkehr in einer urigen Osteria in Marmorera rundete die gelungene erste Tour ab.
  2. Tag, Montag 02.02.2015: Wir starteten bei leichtem Schneefall und nicht ganz optimalen Sichtverhältnissen zum Rap die Radons. Da die vorbestellte Sonne zeitlich in Verzug war, bauten wir bei mittlerweile dichterem Schneetreiben eine LVS-Übung ein. Kurze Zeit später konnten wir bei Sonnenschein den Gipfel des Piz Scalotta erobern. Der von Hubert versprochene Pulverschnee wurde gefunden und bescherte uns eine Traumabfahrt zur Kantonalstraße.
  3. Tag, Dienstag 03.02.2015: Bei zunächst schwierigen Verhältnissen führte unser Weg zunächst durchs Hubertusloch J ins Valetta dal Güglia hinauf zum Corn Suvretta. Unterhalb des Gipfels legten wir ein Skidepot an und erklommen die restlichen Meter zu Fuß…und wie sollte es auch anders kommen…pünktlich zur Abfahrt war sie wieder da, die bestellte Sonne und vor allem der Pulverschnee.
  4. Tag, Mittwoch 04.02.2015: Bei eisigen Temperaturen starteten wir am Julier-Hospiz. Zunächst stiegen wir zum Lei Grivaselvas auf. Von dort führte unser Weg über den zugefrorenen See in leichtem Anstieg bis kurz vor die Fuorcla Grevasalvas. Nach kurzer Pause forderte der Schlussanstieg über die Nordostflanke wegen hartem Schnee eine ausgefeilte Skitechnik. Auch hier legten wir ein Skidepot an und stiegen die letzten Meter zum Gipfel zu Fuß auf. Der Rundblick vom Gipfel reichte von den Bergeller Granitriesen über den Monte Disgrazia bis zu den Gipfeln der Bernina. Beim Tiefblick zum Silser See wurde die Idee geboren auf der Südseite abzufahren. Wir bemühten uns bei der Abfahrt zahlreiche Schneemäuse zu fangen und trotzdem noch eine einigermaßen gute Figur abzugeben. Am See angekommen gelang es Hubert unter vollem Einsatz, noch mit Skiern an den Füßen, das erste vorbeifahrende Auto zu kapern um unseren Mannschaftsbus am Julier-Hospiz zu holen.
  5. Tag, Donnerstag 05.02.2015: Nach der etwas schlechteren Wettervorhersage begannen wir den Tag mit Trockenübungen (Kartenlesen, Tourenplanung, Kompass). Trotz Schneetreiben waren wir nicht aufzuuhalten und starteten vom Hotel aus zur Alpe Natons. Dort vertieften wir unsere LVS-Kenntnisse und verzierten den Steilhang neben der Alpe mit zahlreichen Spitzkehren. Die Abfahrt durch den Tobel wurde von unseren Skiern zum Teil mit und ohne Fahrer bestens bewältigt.
  6. Tag, Freitag 06.2.2015: Bei zunehmend schönem Wetter starteten wir nach einem ausgiebigen Frühstück zum Paradeberg Roccabella. Schon beim Aufstieg erfreuten wir uns an den zumeist unverspurten Pulverschneehängen. Auf dem Gipfel war es wegen des eisigen Südwindes sehr ungemütlich worauf wir uns recht schnell zur Abfahrt entschlossen. Am Gipfelhang mussten wir den Pulverschnee teilweise unter dem dicken Harschdeckel ausgraben, wurden aber dann in tieferen Lagen mit wunderbaren Abfahrten belohnt.

 

Wir möchten uns noch recht herzlich beim Hubert für die geniale Tourenplanung und reibungslose Organisation bedanken. Vor allem für seinen täglichen und recht eigenwilligen Einsatz Fahrzeuge anzuhalten um zu unserem Tourenbus zu gelangen. J J J