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DAV-Bergwoche im Rauriser Tal –

dem „geheimen Juwel“ im Nationalpark Hohe Tauern

Über außerordentliches Wetterglück durften sich die 38 Teilnehmer der diesjährigen DAV- Wanderwoche im Salzburger Land erfreuen.

Noch war das 30 km lange Rauriser Tal von Taxenbach bis zum Talschluss bei Kolm Saigurn  zu Wochenbeginn wolkenverhangen, doch es blieb bis auf einen kurzen Schauer trocken und von Tag zu Tag gewann die Sonne die Oberhand.  Ein umfangreiches und detailliertes Tourenprogramm bot den Wanderern und Bergsteigern täglich abwechslungsreiche und interessante Touren an, bei dem jeder nach eigenem Können und Kondition auswählen konnte.  Diese führten zu kulturhistorischen Besonderheiten wie den Spuren des Goldbergbaus und des Saumhandels bis hin zu naturkundlichen Highlights wie den Mineralienschätzen des Tauernfensters und den „Königen der Lüfte“ – Bartgeier, Gänsegeier und Steinadler, die man insbesondere im Krumltal, aber auch auf anderen Touren beobachten konnte.

Besonders die Touren auf den 2600m hohen Silberpfennig mit Blick ins Gasteiner Tal, der Rundweg auf dem Gletscherlehrpfad mit Informationstafeln über die Glaziologie, der Besuch der Kitzlochklamm – ein einzigartiges Naturschauspiel mit ihren tosenden Wasserfällen, die Wanderung vom mehr als 500 Jahre alten Rauriser Tauernhaus zur Großglockner Hochalpenstraße und zur mit Autos erreichbaren Edelweissspitze und anschließender Kammwanderung zum Baumgartlkopf und Abstieg zur Palfneralm sowie der Anstieg zum aussichtsreichen Bernkogl  waren  die Höhepunkte dieser Wanderwoche.

Kraft tanken , durchatmen und staunen über die Vielfalt der Tier- und Pflanzenwelt – dazu eignete sich besonders der Lehrweg im Rauriser Urwald, einem naturbelassenen Bergsturzwald, in dem die Äste der Kiefern- und Tannenbäume üppig mit Flechten behangen sind – wie im Märchenwald. Zahlreiche Informationstafeln und ein kleines Waldmuseum informieren die Besucher  über Tiere und Pflanzen in diesem „Urwald“.

Ebenso beeindruckend war der Wasserfallrundweg bei Kolm Saigurn, der am Fuß des Hohen Sonnblicks vorbei an imposanten Wasserfällen und sogar über eine Hängebrücke führte. In Verbindung mit dem Knappenwanderweg erfuhr man Näheres über die Geschichte des Goldbergbaus.

Eine Einkehr auf den zahlreichen Almen trug ebenso zur Geselligkeit bei wie das Singen von Bergliedern, Schlagern und sogar Seemannsliedern in abendlicher Runde im Hotel.

Auch der letzte Abend  war geprägt von Geselligkeit und Gesang und dem Dank der Teilnehmer an die drei Tourenführer Christine Pohensky, Dieter Henniger und Hubert Weber für eine interessante und erlebnisreiche Bergwoche.