Föhnsturm
am Hörnle 2112m (Bregenzerwald)
Aufgrund
des angesagten, sehr warmen und etwas zweifelhaften Föhnwetters fanden
sich zu dieser Tour leider nur drei unentwegte Tourengeher um Tourenführer
Rainer Willibald
zusammen.
Wir
starteten vom Parkplatz direkt an der Straße zwischen Schoppernau und
Schröcken und gingen Richtung Schalzbach Vorsäß hinauf.
Dort
vorbei an den letzten Hütten über eine kleine Ebene zum Wald und durch
den anschließenden schmalen Waldgürtel zur Oberen Schalzbach Alpe.
Nun
ging es weiter auf dem Forstweg, zuerst durch ein kleines Waldstück, dann
einen steilen Hang querend, ohne wesentlichen Höhengewinn, bis in einen
engen Talkessel hinein.
Danach
ging es rechts über einen steilen Buckel zu einem Hirtenhüttchen hinauf.
Ab hier machte sich nun ein einsetzender, teils heftiger, Föhnsturm
bemerkbar.
Von
hier folgten wir dem großen Hang nach rechts, direkt unter den
dreieckigen Felsaufbau des Ruchwannnenkopf, in einen weiteren Kessel.
Hier
ging es nun den ansetzenden, gut 300 m hohen, recht steilen, Osthang
hinauf zu einem großen Felsen, kurz unterhalb des Gipfels.
Der
nun immer stärker werdende Föhnsturm setzte uns nun mit unregelmäßigen,
aber sehr wilden Böen im diesem steilen Gelände ordentlich zu und
verlieh der Tour eine richtige hochalpine Note.
Deshalb
deponierten wir am Felsen unsere Ski und gingen das letzte, sehr steile Stück
zu Fuß hinauf zum Gipfel.
Von
hier hatte man dann einen schönen Rundblick in alle Himmelrichtungen und
konnten wunderbar das Föhnwetter beobachten.
Lange
hielten wir es allerdings nicht auf dem Gipfel aus und machten uns deshalb
schnell wieder an den Abstieg.
Am
windgeschützten Skidepot konnten wir dann aber ausgiebig Rast machen.
Die
Abfahrt ins Tal gestaltete sich allerdings aber eher zum Kampf mit dem
schweren Schnee als zu einer Genußabfahrt.
P.
Klugger